Farbtherapie Wirkung von Farben auf die Gesundheit!

Welche Farbe ist deine Lieblingsfarbe? Entdecke die Farbtherapie!

Nach welchem Gesichtspunkt wählst du Farben für das Design deiner direkten Lebensumgebung aus? Oder entscheidest du dich bereits direkt nach der Bedeutung der Farben?

Nach der Lehre der Farbpsychologie verbinden wir Menschen Emotionen und gewisse Eigenschaften mit einer bestimmten Farbe. Welche das sind, zeigen wir dir im nachfolgenden Artikel.

 

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Ursprung & Entwicklung

Altertum:

Im Altertum wurden in praktisch allen Kulturen Farben zur Heilung herangezogen. In China etwa bestrichen „Ärzte“ Patienten bei Darmbeschwerden mit gelber Farbe. Epileptiker setzten sie auf violette Teppiche. Und Menschen mit Scharlach wurden in rote Tücher gewickelt.

Ferner sollen die Ägypter Tempel mit 7 Räumen gebaut haben. Jeder in einer anderen Farbe gestrichen und eingerichtet. Passend zu den Symptomen des Patienten wurde ihm ein farbiges Bad in einem der Räume verordnet.

Im Ayurveda, der traditionellen indischen Heilkunst, wird Wasser in einem farbigen Glas in die Sonne gestellt, um die heilende Wirkung zu verstärken.

Auch im antiken Griechenland hat es angeblich solche Heilverfahren gegeben, die sich auf die Wirkung von Farben bezogen.

In Rom erstellte Plinius Secundus Schriftstücke, in denen er die heilende Auswirkung von Farben beschrieb.

Im Mittelalter sollen Patienten während der Pockenseuche in einen vollständig mit roten Tüchern und roten Vorhängen versehenen Raum in roten Stoff eingehüllt worden sein.

Neuzeit und Moderne:

In der jüngeren Vergangenheit gehört Johann Wolfgang von Goethe zu den ersten Vertretern, die sich intensiv mit der Verbindung von Gefühlsleben und Farben befassten. Seine 1810 erschienene Farbenlehre empfand er selbst als viel wichtiger, gegenüber seinen literarischen Werken, die ihn bekannt gemacht haben.

Die eigentliche Farbtherapie ersann jedoch der aus den Vereinigten Staaten stammende Arzt Edwin D. Babbit 1878 in der Veröffentlichung seiner Abhandlung „Die Prinzipien von Licht und Farbe“. Darin stellt er konkrete Möglichkeiten vor, um Farben in therapeutischen Behandlungen einzusetzen.

Im Jahr 1908 entwickelte sich durch Rudolf Steiner und den Neurologen Felix Peipers auch aus der Anthroposophie eine Farbtherapie. In der heute angewendeten anthroposophischen Maltherapie steht noch immer neben dem kreativen Malen auch die Wirkung der Farben im Mittelpunkt.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts erfuhr die Farbtherapie immer wieder neuen Bekanntheitsgrad unter verschiedenen Namen wie Chromotherapie oder Bioinformationstherapie. Ein weiteres Beispiel ist der Begriff „Colortherapie“ des deutschen Heilpraktikers Heinz Schiegl. 1979 erschien sein gleichnamiges Buch, mit dem er der Farbtherapie zu Bekanntheit und Beliebtheit verhalf.

Quelle: https://krank.de/behandlung/farbtherapie/

 

Ideologie der Farbtherapie

Da uns Farben jeden Tag im Alltag begegnen, ist es ganz natürlich, dass alle Kulturkreise seit Jahrhunderten Farben mit Gefühlen und heilenden Kräften in Verbindung bringen. Dieser fest verankerte Glaube an die lindernde oder sogar heilende Wirkung von Farben bildet deshalb auch die Basis der Farbtherapie. Die Vorstellung ist, Farben wirken sich nicht nur auf den Gemütszustand aus, sondern nehmen auch direkten Einfluss auf körperliche Prozesse.

Jeder Spektralfarbe sind also spezielle Eigenschaften zugeordnet, durch die eine Behandlung erfolgreich verläuft. Die Farben werden von den Anhängern der Farbtherapie zudem mit den vier Elementen Wasser, Erde, Luft, Feuer und den vier Jahreszeiten in Verbindung gebracht. Und auch die sogenannten «Chakren» (eine Art Kraftzentren im Körper) und die Planeten werden genannt. Eine wichtige Rolle nimmt auch das sogenannte «hermetische Dreieck» ein. Dabei werden die drei Grundfarben Blau, Gelb und Rot den drei Keimblättern zugeordnet. Aus den verschiedenen Keimblättern (Zellverbände) entwickeln sich beim Embryo alle Organe und Organsysteme.

 

Technik der Farbtherapie

Mit einer Farbtherapie wird versucht, die Kraft der Farben vorbeugend oder heilend einzusetzen. Dies kann auch mithilfe einer Selbstbehandlung erfolgen. Bei der Farbtherapie gibt es beispielsweise die Möglichkeiten des Kontaktes über farbiges Badewasser.

Du kannst also auch beim Baden in deiner eigenen Wellnessbadewanne oder einem aufblasbaren Whirlpool Farben auf dich wirken lassen. Sei es durch LED-Leuchten, die werksseitig eingebaut sind oder LED-Stripes, die du als Zubehör gekauft uns installiert hast. Du kannst dich beim Bad auch selbst anstrahlen lassen oder das Wasser von außen farbig beleuchten.

 

Anwendung der Farbtherapie

Die Verfechter der Farbtherapie sind überzeugt davon, Beschwerden und Erkrankungen durch die Wirkung der Farben günstig zu beeinflussen. Als Beispiele werden da Krankheitsbilder genannt wie depressive Verstimmung, rheumatische Beschwerden, Kopfschmerzen, Angst, Nervosität, Schlafstörung, Muskelverspannung, Schwäche und Konzentrationsschwierigkeit.

 

Nebenwirkungen der Farbtherapie

Die Farbtherapie ist unschädlich, mit unerwünschten Wirkungen muss in der Regel nicht gerechnet werden. Bei unklaren Beschwerden oder wenn trotz der Behandlung keine Besserung eintritt, sollte rechtzeitig ein Arzt aufgesucht werden.

 

Welcher Farbe welche Wirkung nachgesagt wird, erfährst du nachfolgend:

Die Farbe Rot steht für Energie, Wärme, und Aktivität.

Rotes Licht soll die Stoffwechselaktivitäten des Körpers anregen und sich positiv auf die Durchblutung auswirken. Sie nimmt Einfluss auf das vegetative Nervensystem. Ebenso wirkt sie stimulierend und belebend auf den Geist und den Körper.

Ihr wird eine Steigerung des Selbstwertgefühls nachgesagt und wirkt appetitanregend. Rot am Morgen wirkt wie ein „Push-Up“ für gute Laune.

Hilft bei:

  • Schwäche und Lethargie
  • Müdigkeit
  • Abgespanntheit
  • fehlender Durchsetzungsfähigkeit
  • mangelndem Selbstbewusstsein
  • Minderwertigkeitsgefühlen

Meiden:

Bei starker Nervosität und Reizbarkeit verzichte auf die Farbe Rot, da sie zu Unruhe führen kann.

Die Farbe Orange repräsentiert vitale Stärke,Freude, Leichtigkeit und Genuss.

Sie ist anregend, anspornend, weckt die Arbeitsfreude und Geselligkeit. Emotionale Verspannungen werden gelöst, die Stimmung aufgehellt. Dadurch eignet sie sich hervorragend zur Linderung von Pessimismus und Depressionen. Zudem stärkt sie das körpereigene Immunsystem. Morgenmuffel können durch die Farbe Orange leichter früh aufzustehen. Außerdem macht Orange Appetit, stärkt den Magen, fördert die Verdauung und wirkt gegen Verstopfung. Die Nebenschilddrüsen werden angeregt und die Bildung von Knochensubstanz gefördert.

Hilft bei:

  • unterdrückter Kreativität
  • fehlender Erotik in der Sexualität
  • Stress
  • Depressionen und Pessimismus
  • aus der Bahn geratenen Emotionen

Meiden:

Achtung bei Gewichtsproblemen, da Orange den Appetit anregt.

Die Farbe Gelb sorgt für gute Laune und Leichtigkeit.

Sie hat positive Auswirkungen auf alle geistigen Tätigkeiten und das Nervensystem. Gelb fördert zudem die Konzentration, die Intelligenz, den Lerneifer und die Wahrnehmungsfähigkeit. Dazu wirkt sich die Farbe Gelb lindernd auf Magen-, Darm- sowie Leberbeschwerden aus. Sie löst innere Anspannungen, bringt Sonne ins Gemüt und verscheucht trübe Stimmung. Probleme besser bewältigt werden können. Sie macht Lust auf Sex.

Hilft bei:

  • Ängsten
  • Spannungen
  • Mutlosigkeit
  • fehlender Offenheit
  • Kaufsucht
  • Geiz
  • schlechter Laune
  • Unlustgefühle
  • Niedergeschlagenheit

Die emotionale Wirkung der Farbe Grün ist vermutlich am ehesten vom „Blick ins Grüne“ her bekannt.

Grün dient als neutrale Heilfarbe. Sie wirkt beruhigend auf die Nerven und hilft Körper und Seele, im Gleichgewicht zu bleiben. Außerdem ist sie regenerierend und harmonisierend auf den menschlichen Organismus.

Eine Lichttherapie mit der Farbe Grün fördert Ruhe und Ausgeglichenheit, mildert Angstzustände und wirkt erfrischend. Sie ist auch hilfreich gegen Schlafstörungen und Unkonzentriertheit. Ferner wird Grün eine antiseptische Wirkung nachgesagt, wodurch Mikroorganismen zerstört werden.

Hilft bei:

  • Nervosität und Überreiztheit
  • Liebesunfähigkeit
  • krankhafter Eifersucht
  • Liebeskummer

Die Farbe Blau wirkt entspannend, beruhigend, lindert Schmerzen und aktiviert die Wundheilung.

Blau strahlt kühlende Ruhe aus, lässt gut einschlafen, bringt in träumerische Stimmung und löst nervös bedingte Verkrampfungen. Blaues Licht sorgt für inneren Frieden und Stille. Bei der Lichttherapie fördert sie die Kommunikation und Sachlichkeit sowie Präzision der Gedanken. Sie hilft vor allem Menschen mit Migräne, Halsbeschwerden, fieberhaften Erkrankungen oder Rückenproblemen.

Hilft bei:

  • Schlafproblemen
  • Erregtheit und Nervosität
  • Unruhezuständen
  • Schwierigkeiten, sich zu artikulieren
  • Gereiztheit oder aggressivem Verhalten

Meiden:

Die Farbe Blau ist körperlicher oder geistiger Erschöpfung zu meiden. Die beruhigende Wirkung kann das Gefühl der Kraftlosigkeit verstärken. Depressive und melancholische Menschen haben aus diesem Grund einen unwiderstehlichen Hang zu Blautönen. Sie sollten sich eher mit der Farbe Orange, lichtem Grün oder strahlendem Gelb umgeben.

Die Farbe Indigo strahlt Ruhe und Besonnenheit aus.

Sie ist die Farbe des Mitternachtshimmels und verkörpert die Tiefe der Nacht, die Mystik und die Unendlichkeit. Die typische Wirkung von Blau ist, dass Menschen sich nach innen wenden, sich zurückziehen. In dunklen Farbnuancen steigert sich die Wirkung noch weiter. Die Farbe erweitert das Bewusstsein, fördert das ganzheitliche Denken und die Erkenntnis von Zusammenhängen innerer und äußerer Einflüsse auf das Leben. Sie ist gut für Inspiration, Einsehenkönnen und Hellsehen.

Hilft bei:

  • Augenkrankheiten
  • Nasenproblemen
  • Ohrenschmerzen
  • Stirnhöhlenbeschwerden
  • Störungen im geistigen Bereich
  • Seelischer Erschöpfung

Die Farbe Violett erzielt eher eine reinigende und entschlackende Wirkung.

Gleichzeitig wirkt sie Stress entgegen und blutdrucksenkend. Dadurch ist ein besseres Einschlafen möglich. Ferner fördert sie inneres Gleichgewicht, Frieden, Würde, Mitgefühl. Ihr wird nachgesagt auch ausgleichen, regenerierend und schmerzlindernde Eigenschaften zu haben. Sie soll meditative Kräfte wecken und zu höheren Bewusstseinszuständen führen. So wird die Farbe Violett an Migräne erkrankten Menschen eingesetzt.

Hilft bei:

  • fehlendem Vertrauen
  • Schwierigkeiten, die Kontrolle aufzugeben
  • ständigem Hungergefühl
  • Unkonzentriertheit